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  LS_007[2006]  
 
 
Verfahren zur Herstellung eines chemisch modifizierten Proteins
(Patentanmeldung / Biowissenschaft / Verfahren)
 
 
 
Kurzbeschreibung:

Es gibt bereits einige Verfahren zur Einführung von Modifikation in Proteine, die sich die besondere Nukleophilie der Cystein-Seitenkette zu Nutze machen. Einige dieser Methoden beruhen auf der Fusion zweier Intein-Hälften zu einem aktiven Intein. Allerdings sind die bekannten Verfahren nicht regioselektiv.

Das neue, erfindungsgemäße Verfahren teilt dagegen die Synthese des modifizierten Proteins in zwei Verfahrensschritte auf:

  1. Ein Hilfsprotein, das aus einem Inteinfragment und einer Exteinsequenz besteht, wird mit einer in das Zielprotein einzuführenden Gruppe (Label) modifiziert.

  2. Ein Zielprotein wird mit einem komplementären Inteinfragment fusioniert und anschließend mit dem modifizierten Hilfsprotein umgesetzt. Die beiden Inteinhälften fusionieren zum aktiven Intein, welches sich durch Protein-Spleißen autokatalytisch herausschneidet und dabei das Extein und das Zielprotein über eine Peptidbindung miteinander verbindet.
 
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Erfinder:
Dr. Henning Mootz, Steffen Brenzel, Thomas Kurpiers, Christina Ludwig
 
Kontakt:
TransMIT GmbH
Dr. Kerstin Lischka
Chemist
Kerkrader Str. 3
D-35394 Giessen
Phone: +49-(0)641-94364-25
Fax: +49-(0)641-94364-55
kerstin.lischka@transmit.de